Ort: MOP2, Aula Design
Moderation: Dekanin Prof. Dr. Pamela C. Scorzin
storyLAB kiU: „Nicht auszuschließen, dass es wahr ist, dass…“
Was passiert, wenn digitale Kunst nicht nur ausstellt, sondern eingreift – in Räume, in Wahrnehmung, in die Stadt? In der Ringvorlesung präsentiert das storyLAB kiU (Dortmunder U) die künstlerisch-gestalterische Forschung der Fachhochschule Dortmund dort, wo sie am wirksamsten ist: im öffentlichen Raum. Als Trabant der Hochschule schafft das storyLAB kiU eine Plattform für künstlerische Experimente, Drittmittelprojekte und direkte Begegnungen mit einem breiten Publikum – mitten in der Stadt im Dortmunder U.
Unter der künstlerischen Leitung von Dipl.-Des. Harald Opel sind dabei zahlreiche öffentlichkeitswirksame Arbeiten entstanden: von Page21 im immersiven Raum im Foyer über Fassaden-Mappings an wechselnden Orten bis hin zu immersiven 360°-Videos unter dem Fulldome im Foyer. Das Spektrum reicht weiter zu XR-Experimenten wie Stage 0, Do you exist Miss Q, Ndinguwe und Metamorphotica, zu Installationen wie Reliefs, zu verschiedenen kiU Salonen und kiUTalks! sowie zu Performances wie Palimpsest. Ergänzt wird das Portfolio durch externe Projekte und Medieninstallationen, etwa für das Bergbaumuseum Bochum, das Diözesanmuseum Paderborn oder für die Digitale Straße – Arbeiten, die in der Ringvorlesung ebenso vorgestellt werden und zeigen, wie reichhaltig und vielseitig digitale Kunst in realen Kontexten wirksam werden kann.
Denn hier scheint tatsächlich wenig ausgeschlossen: Wie Harald Opel es gern zuspitzt, ist es „nicht auszuschließen, dass es wahr ist, dass das storyLAB kiU vielleicht gar kein Labor ist, sondern ein Portal – und jedes Projekt eine Parallelwelt, die sich selbst schreibt.“ Das Geflecht dieser möglichen Wahrscheinlichkeiten strukturiert die Visionslandschaft des storyLABs und öffnet einen Möglichkeitsraum für all das, was – ganz im Sinne von „nicht auszuschließen, dass es wahr ist …“ – denkbar wird. Repräsentiert wird das storyLAB kiU in der Ringvorlesung durch Harald Opel, Tobias Bieseke, Lennart Oberscheidt und Stephan Hauptmann, die Einblicke in die Arbeit geben und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.
Harald Opel erhielt 2025 den Forschungspreis der Fachhochschule Dortmund für seine Arbeit im storyLab kiU im Dortmunder U.